8/7 Kinderzoo Rapperswil 28.06.2025

Am 28.06.2025 wagten wir uns mutig auf Safari – na gut, es war „nur“ der Kinderzoo Rapperswil, aber bei gefühlten 35 Grad im Schatten fühlte es sich definitiv nach Serengeti an! Die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel, die Eidechsen schmolzen fast von den Mauern und sogar die Erdmännchen überlegten sich, ob sie lieber einen Ventilator hätten statt Besuch.

Ein paar Abenteurer hatten sich zwar ursprünglich angemeldet, beschlossen dann aber vermutlich, lieber eine Allianz mit ihrem Ventilator einzugehen. Sehr schade – aber kein Problem! Denn zu viert stürzten wir uns fröhlich ins tierische Getümmel und hatten dafür umso mehr Platz zum Staunen, Lachen und Schwitzen.

Ein tierisch heisser Tag im Kinderzoo Rapperswil – und wir mittendrin!

Gleich beim Eingang wurden wir mit einem strahlenden Lächeln empfangen – ob’s am Eintritt oder an unserem leicht zerflossenen Aussehen lag, wissen wir bis heute nicht genau – und schon begann unsere Expedition. Mit Neugier, guter Laune und einer gefühlten Tonne Sonnencreme zogen wir los, um die tierischen Bewohner zu besuchen und uns von ihren Tricks, Blicken und frechen Grimassen verzaubern zu lassen.

Nach ein paar Stunden zwischen Ziegen, Papageien, Zebras und Kinderlachen waren wir zwar völlig verschwitzt, aber glücklich. Unsere kleine Truppe hatte tapfer durchgehalten, unzählige Fotos geschossen und jede Menge tierische Erinnerungen gesammelt. Beim Hinausgehen beschlossen wir einstimmig: nächstes Mal vielleicht im Frühling. Oder Herbst. Oder irgendwo mit Klimaanlage.
Doch trotz der Hitze bleibt dieser Tag unvergesslich – ein Abenteuer voller Lachen, Sonne und tierischem Charme. Und wer weiß: vielleicht war das ja gar nicht unsere letzte „Safari“ in der Schweiz.

Rothschild-Giraffen

Die Rothschild-Giraffe ist eine der seltensten Giraffenarten der Welt – es gibt weniger als 2.000 Individuen in freier Wildbahn. Sie erkennt man leicht an ihren hellen, unregelmässig geformten Flecken und daran, dass ihre Beine unterhalb der Knie fast keine Flecken mehr haben, was aussieht, als würde sie weisse „Socken“ tragen.

Böhm-Zebra

Das Böhm-Zebra, eine Unterart des Steppenzebras, hat ein faszinierendes Streifenmuster – kein Zebra gleicht dem anderen! Diese einzigartigen Streifen dienen nicht nur der Tarnung, sondern helfen auch dabei, lästige Insekten wie Tsetsefliegen abzuwehren, da die Streifen deren Orientierung stören.

Asiatischer Elefant

Asiatische Elefanten erkennen sich selbst im Spiegel – ein Zeichen für hohe Intelligenz und Selbstbewusstsein, das nur wenige Tiere besitzen.

Trampeltier

Trampeltiere haben zwei Höcker, in denen kein Wasser, sondern Fett gespeichert wird – daraus gewinnt der Körper Energie und notfalls auch Flüssigkeit.

Kattas

Kattas lieben die Sonne – sie sitzen oft morgens mit ausgebreiteten Armen da, als würden sie Yoga machen, um sich aufzuwärmen.

Gepard

Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt – er erreicht in nur drei Sekunden eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h!

Humboldt-Pinguine

Diese Pinguinart lebt an der Küste Südamerikas, wo es heiss ist – sie hat Spezialdrüsen, um überschüssiges Salz aus dem Meerwasser auszuscheiden.

Afrikanische Zwergziege

Ein interessanter Fakt über die Afrikanische Zwergziege ist, dass sie trotz ihrer geringen Grösse unglaublich geschickt und sprungfreudig ist – sie kann bis zu 1,5 Meter hoch springen!
Ausserdem sind Zwergziegen sehr soziale und neugierige Tiere: Sie erkennen die Gesichter ihrer Artgenossen (und auch Menschen!) wieder und können sich sogar an diese über mehrere Monate hinweg erinnern.

Totenkopfaffe

Totenkopfaffen haben ein hervorragendes Gedächtnis – sie merken sich genau, wo reife Früchte wachsen und wann sie wieder nachreifen.

Erdmännchen

Erdmännchen leben in Gruppen mit klarer Arbeitsteilung – während einige nach Futter suchen, stehen andere als „Wächter“ aufrecht, um vor Feinden zu warnen.

Hyazinth-Ara

Der Hyazinth-Ara ist der grösste fliegende Papagei der Welt und hat so kräftige Schnäbel, dass er Kokosnüsse und Macadamianüsse knacken kann.

Soldatenara

Soldatenaras leben in festen Partnerschaften – Paare bleiben oft ein Leben lang zusammen und pflegen sich gegenseitig das Gefieder.

Flamingo

Flamingos sind nicht von Natur aus rosa – ihre Farbe bekommen sie von den Karotinoiden in den Algen und Krebsen, die sie fressen.

Bartagamen

Bartagamen können ihre Körperfarbe verändern – nicht nur zur Tarnung, sondern auch, um ihre Körpertemperatur zu regulieren oder ihre Stimmung zu zeigen.

Minipig

Minipigs sind extrem schlau – sie können ihr Spiegelbild erkennen, Tricks lernen und sogar einfache Aufgaben am Computer lösen.

Sonnensittich

Sonnensittiche heissen so wegen ihres leuchtend gelben Gefieders, das in der Sonne fast golden strahlt – in Gruppen sind sie daher schon von Weitem zu sehen.

Europäische Sumpfschildkröte

Diese Schildkröte kann mehrere Monate unter Wasser überwintern, indem sie über ihre Haut und den Rachen Sauerstoff aufnimmt!

Pony

Ponys sind nicht einfach kleine Pferde – sie sind robuster, intelligenter und ausdauernder, ideal für das Leben in rauem Gelände.

Südamerikanischer Nasenbär

Nasenbären haben einen beweglichen Rüssel, mit dem sie geschickt nach Insekten, Früchten und Eiern wühlen – fast wie kleine Staubsauger!

Zum Abschluss

So manches kleine Detail haben wir noch entdeckt.

Nicht nur einigen unserer tierischen Freunde stand die Hitze ins Gesicht geschrieben – auch den Menschen.
Kein Wunder also, dass manche ein wenig Schabernack trieben.
Die Bilder von der kühlenden Dusche einiger Teilnehmer zeigen wir hier lieber nicht, aber eines könnt ihr mir glauben: Es war eine echte Wohltat!

©Sämtliche Fotos wurden von den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.