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Leseproben

Leseproben
Leseproben bieten Ihnen einen ersten Einblick in die Inhalte der ADHS-Informationsbroschüre des Vereins ADHS/ADS Schweiz. Die ausgewählten Auszüge zeigen die verständliche Sprache, das fundierte Fachwissen und den praxisnahen Ansatz der Broschüre. Entdecken Sie Themen wie Symptome bei Kindern und Erwachsenen, hilfreiche Alltagsstrategien, ADHS bei Mädchen und Frauen sowie Tipps für Schule, Beruf und Familie. So erhalten Sie bereits vor der Bestellung einen Eindruck von den vielfältigen Informationen und Anregungen, die die Broschüre vermittelt.

Leseprobe 1: Symptome bei Kindern und Erwachsenen

ADHS kann sich je nach Alter unterschiedlich zeigen. Während bei Kindern häufig Unruhe, Ablenkbarkeit und impulsives Verhalten im Vordergrund stehen, äussern sich die Symptome bei Erwachsenen oft subtiler. Typische Merkmale sind Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit, der Organisation von Aufgaben und der Impulskontrolle. Menschen mit ADHS lassen sich leicht ablenken, vergessen häufig Dinge und haben Mühe, sich über längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren.
ADHS zeigt sich in jedem Alter unterschiedlich
ADHS kann sich je nach Lebensphase unterschiedlich bemerkbar machen. Während bei Kindern häufig Unruhe, Ablenkbarkeit und impulsives Verhalten im Vordergrund stehen, zeigen sich die Symptome bei Erwachsenen oft weniger sichtbar. Dennoch können sie den Alltag, die Schule, den Beruf und zwischenmenschliche Beziehungen erheblich beeinflussen.
Typische Anzeichen bei Kindern
Kinder mit ADHS haben häufig Schwierigkeiten, ihre Aufmerksamkeit über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Sie lassen sich leicht ablenken, vergessen Aufgaben oder bringen diese nicht zu Ende. Oft zeigen sie einen ausgeprägten Bewegungsdrang, wirken unruhig, zappeln viel oder haben Mühe, still sitzen zu bleiben. Auch impulsives Verhalten wie das Unterbrechen anderer oder Ungeduld beim Warten sind typische Merkmale.
Typische Anzeichen bei Erwachsenen
Bei Erwachsenen tritt die körperliche Hyperaktivität oft in den Hintergrund und äussert sich stattdessen als innere Unruhe oder ständiges Getriebensein. Häufig bestehen weiterhin Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit sowie Schwierigkeiten bei Planung, Organisation und Zeitmanagement. Impulsive Entscheidungen, Reizbarkeit oder emotionale Stimmungsschwankungen können den Alltag zusätzlich erschweren.
ADHS und ADS
Neben dem vorwiegend hyperaktiv-impulsiven Erscheinungsbild gibt es auch die vorwiegend unaufmerksame Form (ADS). Betroffene wirken häufig verträumt, schweifen gedanklich ab und haben Mühe, sich zu organisieren. Da diese Form oft weniger auffällig ist, bleibt sie nicht selten lange unerkannt.
Wichtiger Hinweis
ADHS ist eine Störung der Selbstregulation, die Aufmerksamkeit, Aktivität und Impulskontrolle betrifft. Die Symptome müssen über einen längeren Zeitraum bestehen und in mehreren Lebensbereichen auftreten, damit eine Diagnose gestellt werden kann.

Leseprobe 2: Unterstützung im Alltag

Kinder und Erwachsene mit ADHS profitieren von klaren Strukturen, festen Routinen und übersichtlichen Tagesabläufen. Checklisten, Wochenpläne und wiederkehrende Abläufe helfen dabei, Aufgaben zu organisieren, Termine einzuhalten und Stress zu reduzieren. Durch kleine, praktische Hilfsmittel kann die Selbstständigkeit gestärkt und der Alltag spürbar erleichtert werden.

Leseprobe 3: Elterntraining bei ADHS

ADHS betrifft nicht nur das betroffene Kind, sondern häufig die ganze Familie. Ein Elterntraining vermittelt praxisnahe Strategien, um den Alltag besser zu strukturieren, Konflikte zu reduzieren und die Stärken des Kindes gezielt zu fördern. Eltern lernen unter anderem, klare Anweisungen zu geben, positive Verstärkung einzusetzen und mit schwierigen Situationen ruhig und konsequent umzugehen.

Leseprobe 4: ADHS bei Mädchen und Frauen

Mädchen und Frauen mit ADHS werden häufig später diagnostiziert als Jungen. Oft stehen nicht Hyperaktivität und auffälliges Verhalten im Vordergrund, sondern innere Unruhe, emotionale Empfindlichkeit sowie Schwierigkeiten bei Organisation und Struktur. Viele Betroffene entwickeln Strategien, um ihre Herausforderungen zu verbergen, was langfristig zu Überlastung und einem verminderten Selbstwertgefühl führen kann.

Leseprobe 5: Berufswelt und ADHS

Menschen mit ADHS stehen im Berufsleben oft vor besonderen Herausforderungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Gleichzeitig verfügen viele über wertvolle Stärken wie Kreativität, Flexibilität, Energie und ausgeprägte Problemlösungsfähigkeiten. Mit passenden Strategien, klaren Strukturen und einem unterstützenden Arbeitsumfeld können diese Potenziale erfolgreich genutzt werden.