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Stammtisch in Rüti ZH
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Letzter Event im 2025: Stammtisch – Austausch für Erwachsene und Angehörige am 05.12.2025 in Rüti ZH
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Ausflug Wildnispark Langenberg

12 Oktober, 2023

–

Tanja

–

Ausflüge
28 Oktober, 2025

Wildpark Langenberg

Am Samstag, den 07. Oktober 2023, konnten die Mitglieder des Vereins bei sonnigem Wetter und warmen Temperaturen ihren Ausflug in den Wildnispark Langenberg geniessen. Die Teilnehmenden erwartete ein spannendes Programm, bei dem sie verschiedene heimische Wildtiere hautnah erleben konnten. Von Hirschen über Wölfe bis hin zu Bären gab es viel zu entdecken und zu beobachten. Lust auf mehr Details zu den tierischen Begegnungen und Eindrücken? Lesen Sie weiter und lassen Sie sich von den Geschichten des Vereinsausflugs inspirieren!
Alpensteinbock
Der Ausflug begann passenderweise bei den Steinböcken und ihren zahlreichen Jungtieren. Die Begeisterung über die niedlichen Kitze war förmlich greifbar, und ein lautes, gemeinsames „Jööö“ war nicht zu überhören.
Nach dieser wunderbaren Einstimmung entschieden die Teilnehmenden einstimmig, zuerst im Restaurant in gemütlicher Runde einen Kaffee zu geniessen. Erst danach wollten sie den Westteil des Parks erkunden und in aller Ruhe unter die Füsse nehmen.
Elch
Die Teilnehmenden fanden schnell einen Draht zueinander, sodass der Weg vorbei am Spielplatz, hinunter zur Albisstrasse und über die Fußgängerbrücke zügig bewältigt war.
Schon bald stand die Gruppe am Elchhaus, wo sie den ersten Elch in der Ferne erspähten. Etwas weiter oben bot sich dann jedoch eine noch bessere Gelegenheit, diese majestätischen Tiere aus nächster Nähe zu bewundern und mehr über ihre Lebensweise zu erfahren.

Die gemeinsame Wanderung und das Naturerlebnis stärkten das Gemeinschaftsgefühl und ermöglichten es den Teilnehmenden, die Schönheit der Wildnis gemeinsam zu erleben.
Wusstet ihr, dass Elche erstaunliche Schwimmer sind?
Sie können eine Geschwindigkeit von bis zu 10 km/h erreichen, was sie in Gewässern sehr geschickt macht. Besonders beeindruckend ist, dass Elche ihre Nasenlöcher schliessen können, um unter Wasser zu tauchen – und das sogar bis zu einer Tiefe von 6 Metern!
Diese Fähigkeit hilft ihnen, in tiefen Gewässern nach Nahrung zu suchen oder gefährliche Situationen zu überstehen. Es ist faszinierend, wie gut sich diese majestätischen Tiere an verschiedene Umgebungen anpassen können.
Europäische Bison
Ein bisschen weiter führte der Weg zur Fuchsscheune, wo die Teilnehmenden das Gelände aufmerksam betrachteten. Leider zeigte sich kein Rotfuchs, obwohl man sich ein wenig Zeit nahm, in der Hoffnung, einen Blick auf das scheue Tier zu erhaschen.

Aber kein Grund zur Enttäuschung! Die Gruppe wusste, dass sie am Ende des Rundgangs nochmals an diesem Ort vorbeikommen würden. Vielleicht hatte das Glück dann doch ein Einsehen und ein Fuchs würde sich zeigen.

Vorbei an den Wisents, auch als Europäische Bisons bekannt, führte der Weg in die Höhe.
Diese beeindruckenden Tiere, die einst in weiten Teilen Europas beheimatet waren, kehren seit 2022 nach und nach zurück.

In der Schweiz lebt mittlerweile eine Testherde in betreuter Halbfreiheit, die es ermöglicht, ihre Anpassung an die natürliche Umgebung zu beobachten. Die Rückkehr dieser majestätischen Tiere ist ein wichtiger Schritt, um die Biodiversität in Europa zu fördern. Wer weiss, vielleicht werden Wisents in naher Zukunft auch wieder in freier Wildbahn in der Schweiz anzutreffen sein.
Feuerhöhle
In der Feuerhöhle konnten beeindruckende Wandbilder bestaunt werden.

Wenn man möchte, hat man in dieser sogar die Möglichkeit zu grillieren

Przewalski Herde mit Fohlen
Auf der grossen Weide entdeckten wir dann die Herde der Przewalski-Pferde, die für ihre robusten Eigenschaften bekannt sind. Diese faszinierenden Tiere, die als die letzten echten Wildpferde gelten, haben ihren Ursprung in Asien und wurden nach dem russischen Forscher Nikolai Przewalski benannt. Sie sind besonders gut an raue Bedingungen angepasst und gelten als Symbol für erfolgreiche Erhaltungsbemühungen.

Heute gibt es in mehreren Zoos und Wildparks, wie auch im Wildnispark Langenberg, stabile Populationen der Przewalski-Pferde. Der Erhalt dieser Tiere ist von besonderer Bedeutung, da sie in der Wildnis aufgrund von Jagd und Lebensraumverlust nahezu ausgerottet waren.

Ein wunderschöner Anblick und ein weiterer Höhepunkt unserer Tour!
Es war ein ganz besonderer Moment, die Fohlen der Przewalski-Pferde über die Weide flitzen zu sehen. Mit ihrer lebhaften Energie und dem fröhlichen Herumtollen verbreiteten sie eine ansteckende Freude.

Die Jungtiere sprangen voller Lebensfreude umher, was die Besucher sicherlich mit einem Lächeln auf den Lippen zurückliess. Besonders beeindruckend war es, die Przewalski-Pferde in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten – frei und mit einer unbändigen Neugier auf die Welt um sie herum. Ein wunderbarer Anblick, der die Bedeutung des Schutzes dieser Art noch einmal unterstrich!
Grillieren zum 1.
Gemütlich ging es zurück in den Ostteil des Parkes, denn so langsam knurrte allen der Magen.

Während sich einige um das Feuer kümmerten, genossen andere die entspannte Zeit mit einem gemütlichen Schwätzchen oder besuchten die Wildkatzen. Es war eine wunderbare Gelegenheit, den Tag in geselliger Runde zu verbringen und die Erlebnisse zu teilen.

Als das Grillgut endlich fertig war, strömten alle zum Feuer, und das von jedem mitgebrachte Essen wurde in vollen Zügen genossen.
Europäische Wildkatze
Grossen Anklang fanden die süssen, aber scheuen Europäischen Wildkatzen. Wir hatten das Glück, dass sich eine der beiden wie eine Königin präsentierte. Ihre anmutige Haltung und das sanfte, vorsichtige Umherstreifen faszinierten die Teilnehmenden und zogen die Blicke auf sich.

Es war ein wahrer Höhepunkt des Ausflugs, diese scheuen, aber beeindruckenden Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Auch in unseren Schweizer Wäldern leben diese wundervollen Geschöpfe.
Sieht die nicht einfach süss aus?

Und auch wenn sie immer etwas böse guckt, aber bei der Fellpflege verhalten sie sich dann doch wieder wie Hauskatzen.
Hausmaus und Wanderratte
Im Müsli-Hüsli erwarteten uns kleine und flinke Tierchen.

Der Keller, welcher mit Harassen, Fässern und vielem mehr eingerichtet ist, konnte man den Wanderratten zu sehen und vor allem zu hören.

In der eingerichteten Küche tummelten sich zahlreiche Mäuschen, welche mit ihrer Geschicklichkeit und ihrem Tempo uns immer wieder zum lachen brachten.
In der eingerichteten Küche tummelten sich zahlreiche Mäuschen, welche mit ihrer Geschicklichkeit und ihrem Tempo uns immer wieder zum lachen brachten.
Europäischer Braunbär
Gerade als wir von der erfolglosen suche der Luchse zurück kamen, herrschte beim Bären Gehege helle Aufruhr.

Da spazierte Meister Petz in aller Gemütsruhe den Wald hinunter und direkt ins Wasser. Wie ein Model lief der Grosse im Wasser hin und her und blieb manchmal posierend stehen.

Als er genug vom Wasser hatte kletterte er raus und stellte sich vor die Besucher auf einen Stein. So manches mal machte er „Grimassen“ was die Besucher anregte viele Fotos zu knipsen.
Dann drehte er sich um, lief auf den Wald zu, drehte sich nochmal zu den Besuchern und ich könnte schwören der grinste uns alle an. Danach verschwand er in den Bäumen.
Dann drehte er sich um, lief auf den Wald zu, drehte sich nochmal zu den Besuchern und ich könnte schwören der grinste uns alle an. Danach verschwand er in den Bäumen.
Wildschweine
Wie auch in der freien Natur durch wühlen die Wildschweine den Boden nach Nahrung.

Wildscheine können eine Geschwindigkeit von etwa 40km/h erreichen. Bei unserem Besuch flitzten sie zwar nicht ganz so schnell durch die Anlage.

Wildschweine verbringen einen grossen Teil ihres Tages ruhend.
Im Park stehen den Tieren abwechselnd zwei Waldanlagen und ein Hartplatz zur Verfügung. Die 1.6 Hektar grosse und begehbare Anlage ermöglicht eine weitere Perspektive.
Eurasischer Wolf
Es dauerte einige Zeit, bis wir das Wolfsrudel entdecken konnten.
Mit etwas Geduld durften uns dann doch noch einige tolle Aufnahmen gelingen.
Versteckt
Der Luchs, das Alpenmurmeltier sowie der Rotfuchs blieben vor unseren Augen versteckt.
Dies Bilder hier wurden von einem Privaten Ausflug zur Verfügung gestellt.
Night BArbecue
Die Dunkelheit brach über uns herein, der Park wurde immer leerer und stiller. Nur gelegentlich war ein Rascheln zu hören. Doch einige unerschrockene Teilnehmende liessen sich nicht abhalten und entzündeten kurzerhand erneut ein Feuer. Bei Mondschein und Sternenlicht fanden noch vereinzelt Würste oder Käsebrote ihren Weg auf den Grill.


Zum Glück hatte jeder ein Handy oder eine Taschenlampe dabei, denn ohne diese wären wir vermutlich eher auf etwas anderes als die Wurst gestossen – es war stockdunkel.

Aber dank der mobilen Lichter konnten wir das letzte Stück des Abends in gemütlicher Runde ausklingen lassen und das Grillen noch einmal so richtig genießen.
Müde, aber erfüllt von zahlreichen schönen Erlebnissen, traten alle Teilnehmenden den Heimweg an. Es war ein unvergesslicher Tag, der sicherlich auch im kommenden Jahr wiederholt wird.

Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die diesen Tag so besonders gemacht haben und zur guten Stimmung beigetragen haben.

Ein grosses Dankeschön an alle, die dabei waren!

©Sämtliche Fotos wurden von den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

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